mycoffeein – Die Coffee to go App

Bei unserer Recherche für einen Artikel über Coffee to go in Deutschland, sind wir auf eine interessante neue Kaffee-App gestoßen, über die wir heute etwas erzählen wollen.

mycoffeein – Die Coffee to go App

Mit der mycoffeein App kann man seinen Coffee to go übers Smartphone bestellen.
Die App ist seit Januar 2017 live und zur Zeit nur im Berliner Raum nutzbar. Auf dem Facebook und Instagram Accounts: @mycoffeeinapp ist jedoch sichtbar, dass Cafés aus ganz Deutschland eingeladen sind, sich der App anzuschließen.

mycoffeein – Die Coffee to go App für Cafés

mycoffeein – Die Coffee to go App für Cafés

Das Prinzip von mycoffeein ist zu gleicher Zeit simpel und bequem. Man lädt sich die App aus dem Apple App Store für IOS oder aus dem Google Play Store für Android, registriert sich und schon kann man seinen Coffee to go bestellen. Bezahlt wird über die App per Paypal oder Kreditkarte. So bekommt man seinen Coffee to go noch schneller, da dieser ja bereits bestellt und bezahlt ist. Der Besteller gibt in der App einfach seine Wunschzeit an und der Coffee to go wartet dann zu vorgegebener Zeit auf diesen.

Zur Auswahl stehen: Sofortbestellung (Coffee to go ist innerhalb von 5 Minuten abholbereit) oder Vorbestellen. Diese Funktion ist mehr als praktisch, kann man auch zu Zeiten, in denen das Café geschlossen hat, einfach vorbestellen und auf dem Weg zum Bus oder Bahn noch den Coffee to go mitnehmen, da es ja keine Wartezeit mehr gibt. Der Kunde wird durch die App sozusagen Express bedient. Er geht zur Ausgabe, sagt seinen Namen bzw. seine Bestellnummer und bekommt sein bestelltes Espressogetränk überreicht.

So funktioniert mycoffeein – Die Coffee to go App

So funktioniert mycoffeein – Die Coffee to go App

Wir vom Espresso-Blogger finden diese Idee sehr interessant, da damit fürs Café ein neuer Verkaufskanal geschaffen wird und dem Café schon vorm Tür aufmachen morgens eine Übersicht auf anfallende Bestellungen gibt. Ein weiteres Plus ist das verifizierte Bewertungssystem. Bewerten können nur Kunden, die wirklich in besagtem Café bestellt haben, somit gibt es keine „Falschbewertungen“.
Auch für den Inhaber des Cafés ist dieses Bewertungssystem spitze, denn er bekommt besser mit, was gut und was eventuell nicht so gut läuft. Ist der Service 1A, die Atmosphäre gut und der Barista nett, aber der Kaffee wird als verbesserungswürdig erachtet und eine Anmerkungen derer Art in mehreren Bewertungen, ist das ein Signal für einen Austausch der Kaffeebohne oder vielleicht muss seine Siebträgermaschine repariert, ja eventuell sogar erneuert werden.
Der Kauf einer teuren Siebträgermaschine muss gut durchdacht sein und so bekommt der Caféinhaber vorab wertvolles Feedback über die Kriterien seiner Kunden.

Prinzipiell ist diese App ideal für Leute, die mal weniger Zeit haben, oder sich in einer neuen Stadt befinden und sich noch nicht so gut auskennen. Die App zeigt immer fußläufig die am nächsten gelegenen Cafés und navigiert nach Bestellung auch noch direkt ins Café. Wenn man irgendwo zu Besuch ist, genial.

mycoffeein app Partnerprogramm

mycoffeein app Partnerprogramm

Abschließend zu mycoffeein

Zum Schluss bietet mycoffeein auch noch ein Partnerprogramm an, in welchem das Unternehmen jeden Kaffeetrinker, der möchte, mitverdienen lässt.

Man registriert sich als Kunde und kann sich dann im Profil kostenlos als Partner erstellen. Um als mycoffeein Partner tätig zu sein, braucht man jedoch ein Gewerbe. Ist man als Partner angemeldet, kann man Cafés für mycoffeein werben.

Hat man das Café geworben, bekommt man von mycoffeein 5% von jedem verkauftem Coffee to go, welcher in diesem Café durch die App generiert wird und das Monat für Monat. Cafés kann man werben so viele man möchte. Ein interessanter Nebenerwerb für alle Kaffeetrinker, die beim Kaffee trinken noch Geld verdienen möchten.

Abschließend war es für uns wichtig, dass eine innovative App wie mycoffeein auch an die Umwelt denkt und Initiativen wie „Just Swap it“ aus Berlin oder das Rosenheimer Unternehmen recup unterstützen möchte.

Als Zwischenlösung bietet mycoffeein den Cafés auch eigene Mehrwegbecher aus Bambusfaser an. Diese sind umweltfreundlich und sind auch noch gut anzusehen!

Weitere Informationen über die mycoffeein app hier: www.mycoffeein.com

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Der Espresso-Blogger im neuen Gewand!

Espresso-Blogger im neuen Gewand!

Espresso-Blogger im neuen Gewand!

„Alles neu macht der Mai!“ So geht zwar dieses Liedchen, aber bei uns macht der März alles neu. Im frischen und neuen Design präsentieren wir euch ab heute im Espresso-Blogger alle wichtigen und interessanten Informationen rund um das Thema „Kaffee und Espresso“!

Das frische und neue Design des Espresso-Bloggers wird euch hoffentlich gefallen.

Zudem haben wir eine Menge neue Gimmicks in das Design eingefügt. So könnt ihr uns jetzt über die verschiedensten Sozialen Netzwerken folgen. Ein Newsletter-Abonnement ist ebenfalls hinzugekommen.

Wir hoffen also, das neue Design des Espresso-Blogger findet euren Anklang und ihr werdet euch genauso reichlich wie bisher an den vielen interessanten Diskussionen beteiligen.

Der nächste Artikel steht auch schon den Startlöchern!

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Coffee to Go im Pappbecher – fatale Umweltsünde!

Coffee to Go im Pappbecher

Coffee to Go im Pappbecher

Noch vor ein paar Jahren galten Menschen, die umweltbewusst leben wollten, als Sonderlinge und wurden im besten Fall nur milde belächelt. Zu Zeiten des Ozonlochs hielten wir Umweltverschmutzung noch für ein Problem der Autoindustrie und des übermäßigen Abgasaustoßes unserer Kraftfahrzeuge. Doch während die Reduzierung der Schadstoffe immer mehr in den Köpfen der Menschen verankert ist und fast schon zum Dogma erklärt wurde, leben wir dennoch in einer Gesellschaft, die immer mehr Plastikmüll produziert. Neben unserem Tütenproblem avancierte in den letzten Jahren ein liebgewonnener – vor allem morgendlicher – Begleiter zum Müllverursacher in deutschen Innenstädten Nr. 1. Der Pappbecher mit köstlichen Kaffee von der Bäckerei auf dem Weg zur Arbeit oder aus dem Coffeeshop im amerikanischen Stil. Das Bild des überquellenden Mülleimers gehört fast schon zum Stadtbild. Laut Verbraucherzentrale NRW hat der Einweg-Kaffeebecher sogar die Plastiktüte als Abfallverursacher Nr. 1 überholt!
Liegt auf der Hand, wenn man bedenkt, dass des Deutschen liebstes Getränk mit 165 Litern pro Kopf jährlich zuschlägt. Von diesen 165 Litern Kaffee werden knapp die Hälfte unterwegs – quasi „to go“ – getrunken, im Pappbecher. Nach Genuss wird dieser praktische Unterwegs-Becher einfach entsorgt, perfekt und optimal für den Weg. Aber die Umwelt leidet unter der immensen Flut immer neuer Genuss-Becher. Sie werden weder recycelt noch wiederverwendet.

Papier wird recycelt, aber der Pappbecher, der ja eigentlich nach Pappe klingt, ist überhaupt nicht aus Pappe. Dann wäre das Recycling deutlich einfacher und der Kaffee würde entweder nach Pappe schmecken oder auslaufen. Das will keiner, als hat man clevererweise den Becher innen mit Plastik beschichtet und damit man überhaupt daraus trinken kann und nicht nach wenigen Schlucken den Rand mit trinkt, einen hübsch praktischen Plastikdeckel oben drauf gepackt. Damit wurde der angebliche Pappbecher zum Dauerbrenner in deutschen Innenstädten. Und zum Müllmonster.

Lösungsvorschläge, die ohne Pappbecher auskommen!

Seitdem dies bekannt ist, wird versucht, dem Müllberg in einigen deutschen Städten zu Leibe zu rücken. Es gibt verschiedene Modelle, die seit einiger Zeit getestet werden.

1. Der eigene Becher

Warum sollte man ein so hochwertiges Getränk wie frisch gebrühten Kaffee aus edlen Kaffeebohnen, die zudem noch einem langwierigen Röstverfahren unterzogen werden, in einen Pappbecher kippen, der dann den Geschmack möglicherweise ruiniert? Man könnte selbstverständlich auch den eigenen Thermobecher mitbringen und das edle Getränk vom Personal direkt einfüllen lassen. Funktioniert und wird auch in einigen Städten praktiziert. Manche Shops locken den Kunden mit dem eigenen Thermobecher sogar mit Preisnachlass!

2. Mehrwegbecher

Warum nicht? Wir Deutschen lieben das Sammeln und Abgeben. In Freiburg gibt es seit November 2016 den „Freiburg-Cup“. Gegen ein Pfand wird der Kaffee in dem Mehrwegbecher ausgeschenkt und der Kunde kann den Becher nach Gebrauch in eine der 14 teilnehmenden Bäckereien zurückgeben. Das Experiment fand großen Anklang und wird mittlerweile sogar auf das Umland ausgedehnt, so dass über 10.000 Becher im Umlauf sind. (Quelle: https://www.solinger-tageblatt.de/)

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Machen Kaffee und Coffein süchtig?

Kaffeeirrtümer

Wir haben eine Vielzahl von Irrtümern rund um das Thema „Kaffee und Coffein“ gesammelt und möchten diese Irrtümer gerne ausführlichst widerlegen. Anfangs glaubten wir, ein Artikel würde hierfür reichen, aber die schiere Anzahl an Irrtümern hat uns bei den Recherchen regelrecht überwältigt.

Wir haben also beschlossen, für jeden „Kaffeeirrtum“ einen eigenen Artikel zu verfassen und anschließened eine Übersicht zu erstellen.

Hier also nun der erste Artikel zum Thema „Kaffeeirrtümer“.

Macht Kaffee süchtig?

Kaffeetasse mit Herz auf Holz

Macht der tägliche Genuss von Kaffee süchtig?

Um Kaffee oder besser gesagt dem Coffein im Kaffee ein Suchtpotential zuzusprechen, müssen wir uns zunächst dem Begriff „Sucht“ näher widmen, denn nur so kann ausreichend geklärt werden, ob Kaffee mit klassischen Drogen wie Marihuana, Crystal oder Kokain gleichgesetzt werden kann.

Anzeichen einer Sucht

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtanfragen (DHS) nennt mehrere Anzeichen oder Alarmsignale, die auf eine Sucht hindeuten können. Die Grenzen sind allerdings fließen, Jedes einzelne Anzeichen kann auf eine beginnende Sucht hindeuten, treffen drei oder mehr Anzeichen zu, liegt es nahe, von einer Suchterkrankung zu sprechen.

  1. Besteht der starke Wunsch, Kaffee zu konsumieren? Verspürt man ein nahezu unbezwingbares Verlangen, nach dem braunen Gebräu oder würde ein anderer Durstlöscher wie etwa Wasser oder Tee ebenso ausreichen? Ist etwa das Verlangen nach Kaffee so stark, das der Betroffene bereits starke, körperliche Auswirkungen verspürt?
  2. Ein zweites, eindeutiges Anzeichen für eine Sucht, ist der Kontrollverlust. So ist ein Alkoholkranker beispielsweise nicht in der Lage, seinen Alkoholkonsum zu kontrollieren. Ein Shoppingsüchtiger wird auch weiter einkaufen, selbst wenn seine finanziellen Mittel bereits erschöpft sind.
  3. Die Unfähigkeit, auf eine bestimmte Substanz zu verzichten, die sogenannte Abstinenzunfähigkeit ist ein weiteres Anzeichen für das Bestehen einer Suchterkrankung. Egal, wie stark die körperlichen und psychischen Einschränkungen durch die Sucht bereits sind, ein Süchtiger wird immer weitermachen, egal ob er bereits an einer Leberzirrhose oder einer zerbrochenen Familie leidet.
  4. Wenn eine Suchterkrankung besteht, werden immer höher Mengen der Substanz benötigt, um den gleichen Effekt zu erzielen. Der Körper bildet eine sogenannte Toleranz für die Droge.
  5. Will man die Droge absetzen, so reagiert der Körper darauf mit Entzugserscheinungen. Sie können von leichten Symptomen wie Schwitzen, Zittern und Frieren bis hin zu starken Schmerzen, Schlafstörungen und Halluzinationen reichen. Die Gier nach der Droge – Kaffee? – steigt ins Unermessliche, der Leidensdruck ist entsprechend hoch und ein Ausbruch aus der Suchtspirale ist nicht aus eigener Kraft zu schaffen.

Kurz gefasst sind dies die Alarmanzeichen, die die DHS für eine Sucht angibt. Treffen drei oder mehr dieser Punkte bei einer Person zu, spricht man erst von einer Sucht.

Macht Coffein uns abhängig?

Coffein ist zwar ein Anregungsmittel, aber um Aufputschmittel ähnliche Wirkungen zu erzielen, müsste man – laut einer Studie aus ScienceNOW von Astrid Nehlig – sieben Tassen infolge trinken. Ab dieser Coffeinmenge sind erst eine Zunahme der Aktivitäten in Gehirnbereichen für Fortbewegung, Stimmung und Schlaf messbar.

Selbst über das Absinken der sogenannten Toleranzgrenze lässt sich streiten. Einige Wissenschaftler plädieren ganz klar dafür, dass allein dieses Anzeichen für das Suchtpotential von Coffein spricht, aber dies wäre wiederum nur ein Merkmal und die DHS legt ganz eindeutig fest, dass mindestens drei Merkmale einer Suchterkrankung zutreffen sollten.

Coffein kann zwar als milde Droge angesehen werden, doch ihr Suchtpotential ist nicht so groß, als dass sich starke Kaffeekonsumenten als Drogenabhängige bezeichnen müssten, vielleicht mit einem kleinen Augenzwinkern, aber gewiss sind sie nicht auf die gleiche Stufe zu stellen wie Alkoholabhängige oder Rauchmittelsüchtige.

Kaffee kann zum notwendigen Muntermacher werden, aber wenn nur eines der Merkmale, die die DHS festgelegt hat, zutrifft, brauchen sich Betroffene noch keine Sorgen machen. Wer testen möchte, wie abhängig genau er vom morgendlichen Coffeinkick ist, der kann ganz ohne Probleme einen Selbstversuch starten, indem er ein paar Tage auf Kaffee verzichtet und stattdessen auf Tee umsteigt.

Quellen

http://www.drogen-aufklaerung.de/kaffee-macht-nicht-suechtig

https://www.sciencemag.org/news

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Gesund leben mit Säften aus dem Entsafter

Der Sommer kommt mit riesen Schritten, von Tag zu Tag wird es wärmer und auch wir vom espresso-blogger sehen uns endlich nach Freibad-Wetter. Und je heißer es wird, desto weniger Lust haben wir auf frisch gebrühten Kaffee. Er wird zwar auch bei warmen Temperaturen bei uns bevorzugt als gekühlte Erfrischung getrunken, allerdings nicht mehr ganz so häufig, seit wir frisch gepressten Saft aus dem Entsafter für uns entdeckt haben.

Der ist gesund, hilft dabei, ein oder zwei von den täglich empfohlenen 5 Portionen Obst und Gemüse zu uns zu nehmen und macht außerdem richtig fit.

Gesundheit liegt voll im Trend, und selbst hergestellter Saft sowieso. Wer heute noch zu industriell hergestelltem Saft aus dem Tetrapack oder – wenn der Geldbeutel es erlaubt – von der Frischtheke greift, ist selbst schuld. Zum einen hat man keinen blassen Schimmer, was genau jetzt im Saft enthalten ist, die Frucht kannte man auch nicht beim Namen und sowieso – Plastik und Co. Sind nicht umweltfreundlich. Selbst Entsaften entspricht also zu 100% dem Zeitgeist!

Unser Team hat daher für euch ein paar Entsafter unter die Lupe genommen. In diesem Artikel möchten wir euch zunächst die vielen verschiedenen Möglichkeiten des Ensaftens vorstellen und welche sich davon für den Hausgebrauch, für Kinder, für Singles, für Großfamilien, usw. eignen.

Im Großen und Ganzen wird zwischen:

1. Zentrifugal – Entsafter und

2. Saftpressen

3. Dampf – Entsafter

unterschieden.

1. Zentrifugal- Entsafter

Das Pressgut (Obst und/ oder Gemüse) werden mit Hilfe einer Reibescheibe, die sich mit hoher Geschwindigkeit dreht, zerkleinert. Das zerkleinerte Pressgut wird gegen ein Sieb geschleudert und durch die Zentrifugalkraft herausgepresst. Der Trester sammelt sich im Sieb und muss von Hand geleert werden.

Je länger der Trester geschleudert wird, desto höher ist die Saftausbeute. Neuere Modell haben ein konisches Sieb und können den Trester selbstständig entleeren. Nachteil dieser automatischen Entleerung ist allerdings die geringere Saftausbeute.

Zentrifugal – Entsafter werden zumeist in der Gastronomie eingesetzt, da sie sehr schnell entsaften können.

2. Saftpressen

Acopino Delicato Whole Slow Juicer mit Schneckenpresstechnik gesund Entsafter

Der Name sagt es schon: die Saftpressen trennen per Druck den Saft vom Trester. Dabei unterscheidet man zwischen Zitruspressen speziell für Zitrusfrüchte und Saftpressen mit Schneckenpresstechnik.

2.1. Zitruspressen

Zitruspressen sind die einfachste Art der Saftpressen. Sie besitzen einen nach oben spitz zulaufenden balligen Kegel mit scharfen Kanten. Das Pressgut wird halbiert und mit der Schnittfläche per Hand auf dem Kegel ausgequetscht.

2.2 Saftpressen mit Schneckenpresstechnik

Die zentrale Schnecke bricht mit einer langsamen Drehbewegung Stück für Stück vom Pressgut ab und zieht es nach unten, wo es durch die Drehbewegung ausgepresst wird. Ein Sieb trennt Saft und Trester, wobei der Trester automatisch ausgeworfen wird. Die Qualität des Saftes ist besonders hoch, da durch die geringe Drehzahl der Schnecke kaum Sauerstoff, der zu Vitaminverlust führen kann, an den Saft gelangt.

3. Dampf – Entsafter

Dampf – Entsafter sind besonders für große Mengen an Obst und Gemüse geeignet, die zudem noch lange haltbar gemacht werden sollen. Der unterste Behälter des Entsafters wird mit Wasser gefüllt und auf dem Herd zum Kochen gebracht. Der heiße Dampf steigt im Entsafter nach oben und bringt die Früchte im Fruchtkorb zum platzen. Der Saft fließt heraus und wird im Auffangbehälter gesammelt. Nachdem der Vorgang abgeschlossen ist, kann der Auffangbehälter geöffnet werden und der Saft fließt ab.

Nachdem wir die drei generellen Arten der Entsaftung betrachtet haben, können wir auch Aussagen über die Qualität des gewonnenen Saftes treffen.

1. Sauerstoff bedeutet Vitaminverlust. Je weniger Sauerstoff an Obst und Saft kommt, desto gesünder ist der gewonnene Saft. Zentrifugal – Entsafter arbeiten mit der Drehbewegung, bringen also relativ viel Sauerstoff in den Saft ein.

2. Die während der Saftgewinnung entstehende Hitze ist ebenso verantwortlich für den Verlust an Vitaminen und Näherstoffen. Dampf – Entsafter machen den saft zwar haltbar, führen aber auch extrem viel Hitze zu, was zu einem enorm hohen Verlust von Vitaminen und Nährstoffen führt. Saftpressen entsaften durch langsame Drehbewegung, das Pressgut wird so gut wie nicht erhitzt und durch den geschlossenen Entsafterbehälter dringt wenig Sauerstoff an das Pressgut.

Saftpressen arbeiten zwar langsam, aber sie gehen am schonensten mit dem Pressgut um und erhalten besonders viele Vitamine und Nährstoffe. Der Acopino Delicato ist ein solch schonender Pressschnecken – Entsafter.

Welcher Entsafter eignet sich für wen?

Wie bereits anfangs erwähnt, eignen sich Zentrifugalentsafter für den Gastronomie, da sie in besonders kurzer Zeit eine hohe Menge an Saft erzeugen. Damit eignen sie sich für all diejenigen, die besonders viele Personen in sehr kurzer Zeit mit viel Saft versorgen wollen, also auch für Familien mit vielen Kindern, Gastronomiebetriebe und natürlich Saftbars.

Saftpressen arbeiten zwar langsamer, können aber mit einer besonders hohen Ausbeute an Saft punkten und erhalten eine hohe Menge an Vitaminen und Nährstoffen. Sie ziehen damit selbstverständlich das Interesse von Familien mit Kindern oder gesundheitsbewussten Menschen auf sich. Jeder, der also ein wenig mehr Zeit für seinen frisch gepressten Saft hat, sollte zur manuellen Saftpresse greifen.

Wer nur kleine Mengen an frisch gepressten Saft benötigt, für den eignen sich die klassischen Zitruspressen, beispielsweise für etwas Zitronensaft für den Kuchen oder die Heiße Zitrone während der Erkältungszeit. Alle benötigten Saftmengen, die darüber hinaus gehen, sind ungeeignet für die Zitruspresse.

Soll der Saft während der Erntezeit fürs ganze Jahr haltbar gemacht werden und lagerfähig sein, für den eignen sich wie zu Großmutters Zeiten die Dampf – Entsafter. Sie bewerkstelligen ohne viel Aufwand große Mengen an Obst und machen den Saft gleichzeitig haltbar. Allerdings sollte man dann auch über geeignete Langermöglichkeiten wie einen Keller verfügen. Denn Lichteinwirkungen und Hitze schaden auch diesem Saft und verkürzen erheblich die Haltbarkeit.

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