Cappuccino- und Espressotassen aus Edelstahl

motta_espresso_cups_1500Ein Trend zeichnet sich auf dem Markt für Espresso- und Cappuccinotassen ab. Die besonders gute Isolierfähigkeit des Edelstahls soll auch für Espresso und Cappuccino genutzt werden können.

Das geringe Volumen beim Espresso führt dazu, dass der kleine Schwarze schnell an Temperatur verliert. Nur noch lauwarm und nicht mehr richtig heiß schmeckt ein Espresso aber nicht. Aus handelsüblichen Keramiktassen bleibt der Espresso zwar für kurze Zeit heiß, aber selbst kleinste Verzögerungen führen bereits zu hohem Temperaturverlust. Selbst besonders dickwandiges und vorgewärmtes Porzellan kann nur bedingt Abhilfe schaffen.

Da die gute Isolierfähigkeit von Edelstahl schon bekannt ist und in vielfacher Ausführung in Form von Thermoskannen, Isolierkannen und mit Deckel versehenen Thermobechern genutzt wird, liegt es eigentlich nahe, auch einmal Espressotassen aus dem spülmaschinenfesten und besonders gut wärmehaltendem Material herzustellen.

Diese Tassen sehen nicht nur besonders edel aus, sie sind – wie bereits erwähnt – spülmaschinenfest, besonders gut isolierend und wärmeleitend sowie durch das doppelwandige Material für den Espresso-Genießer nicht zu heiß am Griff.

Absolut empfehlenswert!

Express Espresso?

espresso„Espresso“ , im Plural „Espressi“, wird umgangssprachlich der kleine, starke, Kaffee aus Italien genannt, der mit Hilfe von hohem Wasserdruck und fein gemahlenen, dunkel gerösteten Kaffeebohnen gebraut wird.
Ursprünglich stammt diese italienische Kaffeespezialität aus Mailand, der klassische Espresso wird daher auch „nach Mailander Art“ genannt. 40Ml starker Espresso werden in einer kleinen, dickwandigen und vorgewärmten Tasse serviert. Man trinkt ihn gesüßt oder ungesüßt, und häufig erhält man dazu noch ein Glas Wasser.

Ein schneller Kaffee eben oder doch nicht? Woher kommt nun die gebräuchliche Meinung, der Espresso sei ein „schneller Kaffee“? Dazu muss ich etwas weiter ausholen und zunächst einmal die Begrifflichkeiten klären.

Die Bezeichnung „Espresso“ stammt aus dem Italienischen und ist eine Form des Verbs esprimere, was so viel wie ausdrücken => ausdrücklich bedeutet. Zunächst wurde der Espresso nur mit heißem Dampf hergestellt und zu Beginn des 19. Jahrhunderts ausschließlich in Bars und speziellen Caffes ausgeschenkt. Diese Herstellungstechnik war so kompliziert und aufwendig, dass der Espresso nur auf ausdrücklichen Wunsch des Gastes nach dieser besonderen Kaffeespezialität verlangt hatte.

Die in Spanien, Portugal und Frankreich gebräuchliche Bezeichnung „Expresso“ (das s an der zweiten Stelle wird zu einem „x“) kommt dem „schnellen Kaffee“ schon etwas näher und vermutlich ist durch des deutsche „express“ die Meinung entstanden, der Espresso müsse genauso ein „schneller Kaffee“ sein, wie etwa eine „schnelle Paketlieferung“ oder ein Schnellrestaurant.

Dem ist aber ganz und gar nicht so. Wer sich länger mit der Thematik des wirklich perfekten Espressos beschäftigt hat, kann in etwa nachvollziehen, warum er zu Urgroßmutters Zeiten nur in Bars ausgeschenkt wurde. Die Herstellung erfordert viel Zeit, Fingerspitzengefühl und gelingt auch nicht beim ersten Mal.

Vielleicht rufen Sie sich diese Ausführungen in Erinnerung, wenn Sie das nächste Mal einen Espresso im Cafè bestellen und genießen ihn etwas bewusster.

Natürlich gibt es noch viele weitere italienische Kaffeespezialitäten, denen widmen wir uns allerdings in den folgenden Artikeln.

Espresso aus der Siebträgermaschine

espresso Ja, es ist schon gar nicht so einfach einen perfekten Espresso mit einer Siebträgermaschine zuzubereiten. Die Temperatur des Wassers, der Brühruck, die Feinheit und Menge des Kaffeemehls und die Stärke des Andrückens mit dem Tamper müssen stimmen, damit das fertige Getränk den Ansprüchen gerecht wird. Da heißt es probieren, probieren, probieren … bis der Geschmack und die Crema endlich perfekt sind. Und sobald man die Kaffeebohnen-Sorte wechselt, beginnt das ganze Spiel von vorne. Der Geschmack des Espressos wird wesentlich von der Kaffeebohnen-Mischung, der Feinheit des Kaffeemehls und dem Tampern bestimmt. Die Kaffeebohnen-Mischung sollte bei der Zubereitung von Espresso auf jeden Fall einen Robusta-Anteil enthalten, denn das wirkt sich positiv auf die Bildung der Crema aus. Ein zu geringer Brühdruck, zu grob gemahlenes Kaffeefehl und mangelndes Andrücken des Kaffeemehls kann dazu führen, dass der Espresso zu sauer schmeckt. Hier ist die Durchlaufzeit des Wassers zu gering. Umgekehrt führen ein zu hoher Brühdruck, zu feines Kaffeemehl und zu starkes Andrücken zu einem sehr bitteren Espresso. Es ist also wichtig, denn richtigen Mittelweg zu finden. Trotzdem ist eine Siebträgermaschine die richtige Wahl für die Zubereitung von Espresso. Warum? Weil man eben so viele Faktoren beeinflussen kann und damit den perfekten Espresso zubereiten kann. Die Übung wird also auf jeden Fall belohnt werden! (Foto: © B. and E. Dudzinscy – Fotolia.com)

 

Espresso vom Vollautomaten

Ein guter Kaffeevollautomat sollte den gewünschten Espresso, der zum Programm aller modernen Geräte gehört, auf die richtige Weise zubereiten. Hierfür spielen die Röstung, der Mahlgrad, die Temperatur des heißen Wassers und vor allem der Druck, mit dem dieses durch das Espressopulver gepresst wird, eine herausragende Rolle.

Kaffeevollautomat – was muss er können?

Gute Automaten wie die von Bosch sorgen für die richtige Brühtemperatur mit einem Intelligent Heater inside, der zusammen mit dem System SensoFlow das perfekte Aroma durch das richtige Verhältnis zwischen Temperatur und Brühdruck – in der Regel um 19 bar – herstellt. Das ist beim Espresso entscheidend, der seinen Geschmack durch eine kurze Brühzeit bei ziemlich exakt 95° C Heißwassertemperatur erhält. Hinzu kommt der CoffeeSensor Pro: Dieses Ausstattungsdetail erkennt die Bohnensorte und passt das Mahlwerk in seinen Funktionen an diese an. Auf diese Weise entsteht der fein austarierte Mahlgrad des Kaffeepulvers, der zu den Grundlagen von gutem Espresso gehört. Dass moderne Automaten über Zusatzfunktionen wie die OneTouch Function – das gewünschte Getränk auf Tastendruck – und PersonalCoffee Pro – die Speicherung von Nutzereinstellungen – verfügen, versteht sich von selbst. Auch Tassenwärmer, CreamCleaner, das beleuchtete Tassenpodest und ein isolierter Milchbehälter gehören zum exklusiven Komfort eines modernen Automaten.

Espresso und hoch entwickelter Kaffeevollautomat

Bis zu den modernen Automaten war es ein weiter Weg, denn Espresso wurde schon um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert in Mailand kreiert. Damals entstand das intensive Kaffeegetränk mit seiner nussbraunen Crema noch vollständig in Handarbeit, erst im Verlaufe des 20. Jahrhunderts, vor allem in dessen zweiter Hälfte, entwickelten die Hersteller von Kaffeemaschinen allmählich Geräte, die auch den Espresso auf seine spezielle Weise, die ihn so einzigartig macht, zubereiten konnten. Schon immer spielte die Bohnenqualität eine herausragende Rolle, auch sollten die Bohnen am besten frisch gemahlen sein. Auch aus diesem Grund ist das Mahlwerk moderner Automaten so wichtig für wirklich guten Espresso. Vorgewärmte, dickwandige Tassen unterstützen übrigens das Aroma von jedem Espresso, der immer heiß sein muss, damit er schmeckt. Spezielle Espressobohnen bieten heute schon viele Händler an, bei denen die Genießer in Shops ihr passendes Modell auswählen können.

Espressotassen

Italienischen Espresso genießt man natürlich nur aus einer passenden Espressotasse. Die italienische Spezialität wird traditionell in Portionen zu 25 ml getrunken. Eine Espressotasse hat genau die richtige Größe dafür, in einer größeren Tasse würde das Getränk viel zu schnell auskühlen. Aber nicht nur auf die Größe kommt es an: Die Tassen sollten möglichst dickwandig sein, um die Temperatur des Kaffeegetränkes optimal zu halten.

Beim Material scheiden sich die Geister: Espressotassen gibt es aus Porzellan, Keramik und Glas. Glastassen haben natürlich den Vorteil, dass man die wunderschöne Farbe des Espressos sehen kann. Und das Auge genießt ja schließlich immer mit. Aber auch bei Espressotassen aus Glas kommt es darauf an, dass das Material möglichst dickwandig ist. Die meisten Espressokenner bevorzugen Tassen aus Porzellan oder Keramik. Diesen Materialien sagt man eine besonders gute Wärmespeicherung nach. Gerade bei einem Espresso ist es aufgrund der geringen Portionsgröße wichtig, dass die Wärme optimal gehalten wird.

Espressotassen gibt es in zwei typischen Formen, der etwas breiteren, eher kugelförmigen Tulpe und der geraden, hohen Flöte. Auch hier besteht keine Einigkeit darüber, welche Form besser ist. Aus der Tulpe lässt es sich besser trinken, weil sie nach oben breiter wird. Die Flöte stützt mit ihrer schmalen Form die für den Espresso typische Crema besser.

Welche Tasse nun Ihr Favorit ist, bleibt ganz Ihrem persönlichen Geschmack überlassen – es sollte aber auf jeden Fall eine Espressotasse sein, denn schließlich trinken Sie ja auch keinen Wein aus einem Bierglas.