Eine typisch italienische Nachspeise: Tiramisu

Tiramisu ist eines der beliebtesten und bekanntesten italienischen Desserts. Ein klassisches Tiramisu besteht hauptssächlich aus Löffelbiskuits und Mascarpone, die abwechselnd übereinander geschichtet werden.

Man benötigt:

8 Eier, 200g Puderzucker, 1 Packung Löffelbiskuite, Amaretto, Espresso und Kakao

So geht’s:

Etwa 8 Eigelb, 1000 g Mascarpone und 200 g Puderzucker gut miteinander verrühren. Dazu etwas (ein Schnapsglas voll) Amaretto geben und ebenfalls unterrühren. In eine Auflaufform zuerst eine Lage Löffelbiskuits geben und diese mit Espresso beträufeln, bis diese gut durchweicht sind. Dann eine Schicht der vorbereiteten Mascarpone-Masse auftragen. Diese anschließend wieder mit Löffelbiskuite belegen, diese mit Espresso tränken und abermals Mascarpone-Masse auftragen. Das wird wiederholt, bis die Auflaufform voll ist. Die letzte Schicht bildet die Mascarpone-Masse. Zum Abschluss wird das Tiramisu mit Kakao-Pulver bestäubt und über Nacht in den Kühlschrank gelagert, damit das leckere Dessert gut durchziehen kann.

Für eine alkoholfreie Variante kann man statt des Amaretto auch Bitter-Mandel-Aroma verwenden.

Was ist eigentlich Mascarpone? Mascarpone ist ein Doppelrahm-Frischkäse mit einem Fettanteil von mindestens 80% i.Tr., der bevorzugt in Italien hergestellt wird. In Deutschland ist Mascarpone in jedem größeren Supermarkt problemlos erhältlich.

Was ist eigentlich Amaretto? Amaretto ist ein italienischer Mandellikör, der auch in Mixgetränken sehr gerne verwendet wird.

(Foto: © kalnina – Fotolia.com)

Weine aus Italien!

Weine aus Italien zählen hierzulande zu den beliebtesten. Italien ist zwar nicht, wie Frankreich, das Land des Weines, dennoch kann es auf eine lange Geschichte des Weinbaus zurücksehen und hat viele sehr gute und bekannte Weingüter. Wer trinkt denn nicht gern mal ein Glas Rotwein oder Weißwein aus Italien.

Geschichte des italienischen Weines

Durch griechische Kolonien kam der Wein nach Italien. Im Süden der Halbinsel gab es optimale Bedingungen für den Weinanbau. Die Griechen nannte den Süden Italiens „Land des Weines“.

Als Rom dann später fast den ganzen Mittelmeerraum einnahm, wurde Wein und der Weinanbau zum Alltag. Er durfte von allen Bevölkerungsschichten angebaut und verköstigt werden. Mit der Ausweitung des Römischen Reiches kam der Wein auch in andere Länder.

Mit dem Untergang des römischen Reiches ging auch die Vermarktung der Qualitätsweine langsam immer mehr unter. Ab diesem Zeitpunkt galt Wein als die wichtigste Quelle für Selbstversorger. Doch leider wurde die Qualität außer Acht gelassen und vorübergehend nur noch auf Quantität geachtet.

Die bedeutendsten Rebsorten

Zu den Sorten, die am meisten  angebaut werden zählen zum Beispiel: Corvina, Montepulciano, Aglianico, Lambrusco, Primitivo, Nero d´Avola, Barbero oder Pulcetto. Beim Weißwein sind es die Sorten Romagna, Piemont, Etna Bianco, Sicilia Bianco und Friaul. Manche Rebsorten gleichen sich mit ihrem Anbaugebiet. Ale genannten zählen zu den italienischen Qualitätsweinen.

Empfehlung

Besonders beliebt unter Weinkennern ist Wein aus Südtitol vom Weingut Cantina Terlan. Ob ein Glas Rotwein, Rosé oder Weißwein. Von diesem Weingut kann man alle Weine wärmstens empfehlen. Der Wein aus Südtitol vom Weingut Cantina Terlan ist besonders gut, weil er lange gereift wird, bevor er verkauft wird. Der besondere Boden der ca. nur 150 ha großen Anbaufläche der Kellerei Terlan, auf dem die Reben gedeihen ist für den Weinanbau von vorzüglicher Qualität. Außerdem bekamen die Weine von Cantina Terlan schon mehrfache Auszeichnungen.