Kaffeebohnen – Woher stammen Sie?

Kaffeebohnen sind botanisch gesehen eigentlich keine Bohnen, sondern Kaffee ist eine Steinfrucht. Die korrekte Bezeichnung für die Frucht der Kaffeepflanze wäre eher Kaffeekirsche, da sie im rohen Zustand sehr eine Kirsche ähnelt.

Anbaugebiete für Kaffeebohnen

Die Kaffeepflanze ist anspruchsvoll und der Geschmack der Kaffeebohne ist abhängig von deren Anbaugebiet. Es ist also möglich, dass Anbaugebiet des Kaffees an dessen Geschmack zu erkennen. Bevorzugt wird Kaffee in Gebieten rund um den Äquator angebaut. Hier herrschen die Bedingungen, welche die Kaffeepflanzen zum Wachsen benötigen. Die Hauptanbaugebiete liegen in Ostafrika, Südostasien und Lateinamerika. Brasilien gefolgt von Vietnam und Kolumbien sind dabei die größten Kaffeelieferanten.

Kaffeesorten

Insgesamt gibt es etwa 60 verschiedene Kaffeesorten. Wirtschaftlich sind aber nur zwei Sorten von Bedeutung: die Arabica mit einem Anteil von circa 70 Prozent und die Robusta mit etwa 30 Prozent. Arabica-Bohnen werden im Hochland angebaut, d.h. in Gebieten über 900 Meter. Hier herrschen Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad – optimal für die empfindlichen Arabica-Bohnen. Der Anbau der Robusta-Bohnen ist auch in Flachland möglich, da diese Pflanze widerstandfähiger ist und auch höhere Temperaturen verträgt.

Warum aber ist der Anteil der Arabica-Bohnen auf dem Weltmarkt trotzdem höher, obwohl sich die Robusta leichter kultivieren lässt? Grund dafür ist der feinere Geschmack der Arabica. Schon äußerlich kann man beide Bohnensorten leicht unterscheiden. Die Arabica-Bohne ist größer, oval und hat einen geraden Einschnitt in der Mitte. Die Robusta ist dementsprechend kleiner und runder mit einem geschwungenen Einschnitt. Die gängigen Kaffeesorten bestehen meist aus einer Mischung beider Sorten.

(Foto: © photocrew – Fotolia.com)

Ein paar heiße Tipps für köstlichen Kaffee

Köstlicher Kaffee muss nicht teuer sein, auf die richtige Bohne und die vernünftige Zubereitung kommt es an. Von gewöhnlichen Filtermaschinen bis hin zur gehobenen Siebträgermaschine der Extraklasse ist für jeden Geldbeutel und jeden Geschmack etwas dabei.

Wir möchten unseren Lesern an dieser Stelle ein paar kurze Informationen über die verschiedenen Tipps für den Kaffeekauf mit auf den Weg geben.

– Im Supermarkt ist man mindestens einmal die Woche, warum also nicht dort das günstige Angebot an verschiedenen Kaffeesorten nutzen. Die schiere Masse kann schon recht erschlagend wirken, aber wenn man ein paar wenige Tipps beachtet, wird der Kaffeekauf kein Flopp. Oft ist der Kaffee in Supermärkten mit Karamell verlängert, man sollte also auf Qualität achten und zu 100% Röstkaffee greifen. Melange zum Beispiel verbreitet einen ähnlichen Kaffeegeruch, sollte aber nicht eingekauft werden.
– Greift man also zu röstfrischen Bohnen, erhält man für gewöhnlich Arabica-Bohnen. Den Unterschied macht die Röstung, wurde Trommelröstung oder Heißluftröstung verwendet. Die traditionellere Art der Bohnenröstung ist die Trommelröstung, sie ist damit auch das schonendere Verfahren und ergibt daher ein schöneres, milderes Kaffeearoma. Selbstverständlich sind Kaffeebohnen, die mit dem Trommelröstverfahren geröstet wurden, teurer. Trommelröstverfahren findet man vor allem bei kleineren Röstereien. Dahin gehend ist die Heißluftröstung oder auch sogenannte Industrieröstung ein relativ günstiges Verfahren. Bei 800°C wird die Bohne 3 Minuten im Schnellverfahren schockgeröstet. Es steht außer Frage, welches Verfahren für einen guten Kaffee vorgezogen werden sollte. Als Faustregel sollte hier gelten: je bekannter die Marke, je größer der Hersteller, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Kaffeebohnen einem industrieellen Röstverfahren unterzogen wurden.
– Als Alternative zur traditionellen Kaffeeherstellung hat sich in den letzten Jahren ein neuer Trend herausgebildet – immer mehr Hersteller sogenannter Kaffeekapseln drängen auf den Markt. Relativ teuer aber dafür sehr individuell. So ist von verschiedensten Kaffeesorten bis hin zu Tee oder schlicht Kakao nahezu alles möglich. Umweltfreundlich sind diese Kaffeekapseln allerdings nicht und daher für bewusste Kaffeetrinker eher nicht zu empfehlen.
– Wer sich dem Fairen Handeln verpflichtet fühlt, kann sich besonders beim Kaffee kaufen einbringen. Das Fair-Trade-Siegel ist absolut vertrauenswürdig, das Geld kommt dort an, wo es benötigt wird.
– Bio-Kaffee wird ohne den Einsatz von Pestiziden hergestellt und unterliegt gesonderten Auflagen. Er ist für den Kaffeetrinker und die Kaffeebauern deutlich gesünder.
– Coffee2go-Angebote sind meist überteuert, aber dennoch für unterwegs eine gute Wahl.

Fazit: Wer Qualität bevorzugt und vor allem auch FAIR handeln möchte, sollte zu Biokaffee und Fair-Trade Kaffee von kleinen Röstereien mit dem traditionellen Trommelröstverfahren greifen und sich für die Zubereitung Zeit nehmen. Das schont zwar nicht den Geldbeutel, aber der Genuss des Kaffees wird entschädigen.

 

 

www.die-kaffee.de wäre eine solche kleine Rösterei

Wissenswertes zu Siebträger-Espressomaschinen

Wissenswertes zu Siebträger Espressomaschinen

Siebträgermaschinen sind halbautomatische Espressomaschinen: Das Pulver muss vorher gemahlen und in einem Siebträger gefüllt werden. Die Erhitzung des Wasser und die Erzeugung des Drucks erfolgen – außer bei Handhebelmaschinen – automatisch. Der Vorteil einer automatischen Druckerzeugung ist, dass der Druck bei jedem Brühvorgang konstant ist.

Bei Siebträger Espressomaschinen können die Feinheit und die Menge des Kaffeepulvers, die Stärke der Kompression und die Brühdauer beeinflusst werden. Darin liegt der große Vorteil dieser Geräte.

Einkreis-Siebträgermaschinen

Lelit Pl41EM Einkreis-Espressomaschine Siebträger Einkreis bedeutet, dass die Maschine nur über einen Wasserkreislauf sowohl für heißes Wasser als auch für Dampf verfügt. Eine gleichzeitige Entnahme von Heiß-Wasser für Espresso und Dampf für die Milchschaumzubereitung ist bei diesen Siebträgermaschinen nicht möglich. Für die Dampfentnahme und die Zubereitung von Espresso sind unterschiedliche Temperaturen notwendig, sodass kleinere Wartezeiten zwischen beiden Vorgängen in Kauf genommen werden müssen. Nach der Dampfentnahme muss der Kessel wieder entlüftet werden.

Im Vergleich zu Zweikreis-Siebträgermaschinen sind diese Modelle allerdings in der Regel kompakter, kostengünstiger und benötigen weniger Zeit zum Aufheizen. Geeignet sind Einkreis-Siebträgermaschinen besonders für all diejenigen, die hauptsächlich Espresso genießen wollen.

Wir empfehlen: Acopino VeneziaLelit PL41EM, Lelit PL41LEM, Acopino Torino

 Zweikreis-Siebträgermaschinen Acopino Messina Siebträger Espressomaschine

Bei diesen Siebträgermaschinen sind zwei getrennte Wasserkreisläufe für heißes Wasser und Dampf vorhanden, sodass eine gleichzeitige Entnahme möglich ist. Zweikreis-Siebträgermaschinen sind für all diejenigen zu empfehlen, die oft Milchschaumgetränke zubereiten. Allerdings sind Zweikreis-Siebträgermaschinen meist teurer und benötigen länger zum Aufheizen. Wir empfehlen: Acopino Messina, Lelit PL62, Isomac KIALa Pavoni Cellini Premium CEM 

Handhebelmaschinen

La Pavoni Handhebel Espressomaschine Expo 2015Auch bei den Siebträgermaschinen mit Handhebel wird das Wasser elektrisch in einem Boiler erhitzt. Der für die Zubereitung des Espressos notwendige Druck wird bei diesen Maschinen aber nicht mit einer elektrischen Pumpe erzeugt, sondern mit Muskelkraft über einen Handhebel. Den richtigen Druck manuell zu erzeugen, erfordert etwas Übung. Die italienische Firma La Pavoni hat beispielsweise mit der La Pavoni Europiccola und der La Pavoni Professional zwei hochwertige und schicke Handhebelmaschinen im Angebot.

KaffeemühlenKaffeemühle Espressomühle Lelit PL44MM

Bei der Espressozubereitung mit einer Siebträger-Espressomaschine oder einer Handhebel-Espressomaschine kommt es besonders auf den Mahlgrad des Kaffeemehls an. Um den Mahlgrad optimal auf die Espressomaschine einstellen zu können, empfehlen wir Ihnen die Anschaffung einer Kaffeemühle mit stufenloser Einstellung des Mahlgrads. Besonders geeignet für die Herstellung eines Espresso mit hervorragender Crema sind die Kaffeemühlen von Lelit.
Für die Lelit PL44MM können wir eine absolute Kauf-Empfehlung aussprechen.

Matcha Tee – Kaffeealternativen – Wachmacher ohne Bohne

Matcha Latte

Matcha Latte – Quelle: www.pixabay.com

Viele Deutsche kommen ohne den Muntermacher am Morgen nicht richtig in die Gänge. Den besten und schnellsten Koffeinkick bringt uns ein frisch gemahlener Espresso oder Longcoffee aus der Espressomaschine. Aber was, wenn der Kaffee aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr genossen werden kann oder man sich gar der basischen Ernährung zugeschrieben hat? Säurebildender Kaffee ist darin absolutes NoGo!

Wir möchten euch an dieser Stelle an paar Alternativen vorstellen, die den gleichen Energiekick liefern.

1. Matcha Tee

Wer den allmorgendlichen Koffeinkick benötigt, muss zum Munterwerden nicht unbedingt einen Kaffee trinken. Matcha-Tee enthält zwar nur die Hälfte Koffein gegenüber einem frisch Gebrühten, dank seiner zahlreichen Zusatzstoffe wirkt er aber genauso belebend. Bei dem grünen Pülverchen setzt seine belebende Wirkung zwar nicht unmittelbar wie beim Genuss einer Tassee Kaffee ein, sondern erst sehr viel später im Darm. Dafür verzichtet man aber auch auf eine ganze Reihe von unschönen Nebeneffekten. Im Übrigen hält die Wirkung eines frischen Matcha-Tees doppelt so lange an.

Quint-Essenz? Halb so viel Koffein bei doppelt so langer Wirkung! Das klingt nicht nur toll.

Und so geht’s:

Ein Esslöffel des gemahlenen Pulvers mit 50ml heißem, aber nicht mehr kochendem Wasser, aufbrühen und schaumig verschlagen. Anschließenend mit einer beliebigen Pflanzenmilch auffüllen.

Weitere Wachmacher präsentieren wir euch in den folgenden Tagen. Freut euch auf eine bunte Getränkemischung.

2. Koka Tee

3. Chaga Tee

4. Ingwer – Zitronen Tee

(Quelle: http://www.erdbeerlounge.de)

Kaffee oder Espresso?

Kaffeebohnen, Quadrat, Abteilungen, Unterschiede, ZutatKaffee oder Espresso? Das ist sicherlich Geschmackssache, aber was ist eigentlich der Unterschied zwischen den beiden Heißgetränken?

Sowohl Kaffee als auch Espresso werden aus Kaffeebohnen zubereitet. Es gibt keine speziellen Espressobohnen, aber es gibt Unterschiede in der Röstung. Eine spezielle Espressoröstung ist dunkler, d.h. die Bohnen werden länger geröstet. Dadurch erhalten die Bohnen zwar ein intensiveres Röstaroma, gleichzeitig geht aber mehr Koffein verloren. Das widerspricht jedoch der gängigen Annahme, dass Espresso mehr Koffein als Kaffee enthält. Richtig ist: Zur Espressozubereitung wird bei gleicher Menge an Kaffeepulver weniger Wasser als bei der Zubereitung eines „normalen“ Kaffees verwendet. Dadurch ist ein Espresso konzentrierter.

Der eigentliche Unterschied zwischen Espresso und Kaffee liegt allerdings in der Zubereitung. Erstens wird zur Zubereitung eines echt italienischen Espressos sehr feines Kaffeepulver (Kaffeemehl) verwendet. Deshalb wird für Espresso auch niemals auf bereits gemahlenes Kaffeepulver zurückgegriffen, sondern die Bohnen werden frisch vor der Zubereitung gemahlen. Nur mit besonders feinem Kaffeemehl entsteht die für den Espresso typische Crema. Der zweite Einflussfaktor ist der Druck: Espresso wird unter hohem Druck gebrüht. So gibt das Kaffeemehl möglichst viele Aromastoffe ab und der für die italienische Kaffeespezialität so typisch intensive Geschmack entsteht.

Es gibt verschiedenen Arten, einen Espresso zuzubereiten. Am komfortabelsten ist sicher die Zubereitung mit einer Espressomaschine. Sie sind – im Gegensatz zu Kaffeevollautomaten, bei denen der Brühdruck meist nicht ausreichend ist – perfekt auf die Zubereitung der beliebten Kaffeespezialität zugeschnitten.

(Foto: pixabay.com)