Die Kaffeemühle – der perfekte Partner

Der Schlüssel zu perfektem Kaffeegenuss

Eine Kaffeemühle ist der perfekte Partner für jeden, der Wert auf einen genussvolle Kaffeerunde mit Freunden oder Familie legt. Ob selbst gekauft oder als Geschenk zu Weihnachten – eine neue Kaffeemühle ist die ideale Investition in Ihren täglichen Genuss. Eine Kaffeemühle ist nicht nur praktisch, sondern auch ästhetisch ansprechend. Egal ob modern oder klassisch – bei der Auswahl Ihrer neuen Kaffeemühle sollten Sie auf jeden Fall aber zuerst auf die Qualität und leichte Bedienbarkeit achten. Eine gute Kaffeemühle macht ein angenehm weiches Mahlgeräusch und mahlt feinste Bohnenkörner für den perfekten Kaffeegenuss.

Was ist eine Kaffeemühle?

Manuelle Kaffeemühle
Etwas mühsam – Handmühlen

Eine Kaffeemühle besteht immer aus einer Kammer, die ein bewegliches, einstellbares Mahlwerk enthält, um Kaffeebohnen zu mahlen und das daraus gewonnene Kaffeemehl durch eine Öffnung am Auslass bereitstellt. Die Mahlwerke können entweder manuell oder elektrisch angetrieben werden und die benötigte Kraft wird über eine Welle auf die beweglichen Elemente des Mahlwerks übertragen. Diese Merkmale helfen, die unterschiedlichen Mühlen voneinander zu unterscheiden und ihre Vor- und Nachteile zu erkennen.

Warum sind Kaffeemühlen wichtig

Elektrische Kaffeemühle von Isomac
Empfehlenswert: elektrische Mühlen italienischer Traditionshersteller wie z.B. Lelit, Quickmill oder Isomac

Kaffeemühlen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Kaffeezubereitung. Eine gute Kaffeemühle ermöglicht es Ihnen, das optimale Mahlgrad für jeden Kaffee zu erzielen. Dies ist entscheidend, um das volle Aroma und reichen Geschmack aus Ihrem Kaffee herauszuholen. Bevor man eine Kaffeemühle kauft, sollte man sich über die verschiedenen Anforderungen im Klaren sein. Eine Espressomühle ist für Espresso und möglicherweise Cafè Crème geeignet, aber nicht für Filterkaffee oder feinere Mahlgüter. Ladenmühlen können in der Regel alle Arten von Kaffee mahlen, sind aber schwieriger zu handhaben als Espressomühlen. Wenn man weiß, was für Kaffee man haben möchte, kann man die Auswahl einschränken. Außerdem sollte man sich ein Budget setzen, das es einem nicht nur erlaubt, eine teure Maschine zu kaufen, sondern auch eine qualitativ hochwertigere Kaffeemühle. Haushaltsmühlen können nicht im Vergleich zu semiprofessionellen Kaffeemühlen den gleichen Standard erreichen, sodass die Ergebnisse enttäuschend sein können.

Die verschiedenen Arten von Kaffeemühlen

Die Ladenmühle

Vielen Leuten aus dem Supermarkt bekannt, wird sie häufig verwendet um die gekauften Bohnen direkt im Geschäft frisch zu mahlen. Sie ist robust und einfach aufgebaut, mit einem Ein-/Aus-Knopf, einer Mahlgradeinstellung, einer Tütenhalterung und einem zugänglichen Bohneneinwurf. Obwohl sie nicht wie ein modernes Gerät aussieht, kann sie dennoch ein konkurrenzfähiges Produkt sein. Ihre Einfachheit ermöglicht es dem Benutzer, schnell Kaffee zu mahlen und zwischen Espresso und Filter zu wechseln, indem er nur ein Gerät verwendet.

Die Dosiermühle

Die Dosiermühle ist eine treffende Verkörperung der italienischen Espressokultur. Diese Mühle funktioniert sofort, mit dem Unterschied, dass sie eine vorgelagerte Dosierkammer hat, in der das Kaffeepulver mit einer Handfederhebelbewegung in den Siebträger gedrückt wird. Der Kammerboden hat einen drehenden Stern, der die Menge des Kaffeepulvers durch eine Einstellschraube reguliert. Es ist heute die schnellste Art, Kaffeebohnen zu erhalten. Der Barista kann so an Ort und Stelle Espressi zubereiten. Allerdings verliert der Kaffee bei der Lagerung im Behälter Aroma und die Anpassung des Mahlgrades erfordert die Verschwendung von Kaffeepulver. Diese Mühlen findet man vor allem in Südeuropa (Griechenland, Italien, Spanien, Portugal), sie sind preisgünstig und in der Region ansässige Röster spezialisieren sich darauf.

Grind-on-demand-Mühlen

Echtzeitvermahlung nach Bedarf – auch als „Grind-on-demand“-Mühlen bekannt – ermöglicht es, durch Drücken eines Knopfes die Kaffeemühle zu starten und eine vorab festgelegte Menge zu mahlen. Dadurch erhält man eine relativ konstante Menge des Kaffeemehls. Jedoch ist hier ein Nachteil, dass nach jeder Änderung des Mahlgrads die Kaffeemenge neu eingestellt werden muss, um Verschwendung zu vermeiden. Daher verwenden Profis und Baristi eine Waage, um den Siebträger vor und nach dem Mahlen abzuwiegen. Somit können sie die Menge des Kaffeemehls genauer einzustellen und den präzisen Einhalt des Rezepts gewährleisten, obwohl der Workflow hierbei etwas länger dauert.

Als nächster logischer Schritt in der Entwicklung von On-demand-Mühlen ist „Mahlung nach Gewicht“. Anstelle eines Timers, der den Motor reguliert, kann man eine Wägezelle nutzen, um die gewünschte Menge an Pulver in Gramm zu bestimmen – unabhängig von Mahlgrad, Bohnendichte oder Größe. Obwohl diese Technologie noch nicht perfekt ist, versuchen viele Hersteller, durch ausgeklügelte Algorithmen die Vibrationen am Barista-Arbeitsplatz auszugleichen, um eine Genauigkeit von Zehntels Gramm zu erreichen. Leider gibt es noch keine zuverlässigen Lösungen auf dem Markt.

Die Mahlscheiben

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Mahlscheiben, die auf dem Markt erhältlich sind: konische und flache Scheiben:

Konische Mahlscheiben

Sie sind mit einem zentralen Konus, der mit einer Vielzahl an eingefrästen Zähnen in verschiedenen Tiefen sowie einem umlaufenden Ring, der ein ähnliches Zahnbild hat, ausgestattet. Beiden Teile erzeugen den Mahlspalt, der zusammen mit der Tiefe der Zähne den Mahlgrad bestimmt, welcher die Feinheit des Kaffeemehls beeinflusst.

In vielen Fällen dreht sich der zentrale, konisch geformte Teil. Es gibt aber auch sehr wenige aktuelle Modelle, bei denen der äußere Ring sich bewegt. Beide Optionen verbinden eine Eigenschaft: Ihre Geometrie bedingt eine relativ wenig exakte Teilchengrößenverteilung, weil die Kaffeebohnen oder ihre Bruchstücke einen begrenzten Abstand zurücklegen müssen, während sie gemahlen werden und die Partikel weiter geformt werden. Für diese Geometrie sind stärkere Motoren nötig als für Flachmahlscheiben, aber es können niedrigere Drehzahlen verwendet werden, weil das Kaffeemehl durch Schwerkraft herauskommt und nicht durch Zentrifugalkraft. Konische Mühlen liefern einen verhältnismäßig großen Anteil an Feinpartikeln, was für dunkel geröstete und schnell extrahierende Kaffeesorten gut funktioniert.

Flache Mahlscheiben

Flache Mahlscheibenpaare sind meist ähnlich oder identisch. Einer der Ringe ist stationär, der andere bewegt sich. Die Bohnen werden in der Mitte des Mühlwerks durch die Zentrifugalkraft in den Mahlspalt gezwungen. Die Abstände und die Zahntiefe der Scheiben bestimmen die Feinheit des Kaffees. Sie können entweder horizontal oder vertikal angeordnet sein. Letzteres benötigt eine Förderschnecke, die die Bohnen in den Mahlspalt schiebt. Diese Mahlwerke erzeugen eine sehr gute Partikelgrößenverteilung, vor allem wenn sie große Mahlscheiben und leistungsstarke Motoren haben. Sie eignen sich allerdings nicht zur Verwendung an der Theke, da sie nicht über die notwendige Genauigkeit der Mahlgradregulierung verfügen.

Material von hochwertigen Mahlscheiben

Hergestellt werden die meisten Mahlscheiben mithilfe von computergesteuerten Fräsmaschinen, die aus ausgewählten Stahlsträngen mit Durchmesser von 60-200mm verschiedene Scheiben schneiden und profilieren. Jede Scheibe besitzt ein eigenes Zahnbild aus 1 bis 3 geometrischen Elementen (Tiefe, Orientierung und Winkel), das meist durch Trial-and-Error-Methoden ermittelt wird. Die Eigenschaften der Scheiben werden durch die verwendete Stahllegierung und eine Beschichtung, z.B. Titanoxide oder -nitride, bestimmt. Diese haben Einfluss auf das Aroma und die Geschmacksrichtungen des Kaffees.

Mahlgrad / Partikelgrößenverteilung

Wir sprechen normalerweise über Mahlgrad, wenn es um die Feinheit oder Grobheit des Kaffeemehls geht. Es ist aber wichtig, sich daran zu erinnern, dass sogar zwei identische Mühlen niemals genau die gleichen Eigenschaften des Pulvers hervorbringen können. Daher beziehen wir uns auf diese Attribute als „Partikelgrößenverteilung“, da jede Kaffeebohne aus stochastisch entstehenden Bruchstücken besteht. Eine gute Mühle kann diese Unordnung reduzieren, indem sie die Bruchstücke in verschiedene Partikelgrößen verwandelt. Ohne Rücksicht auf den spezifischen Mahlgrad der Mühle, bilden sich Partikel in einem Bereich von wenigen Millionstel-Metern bis hin zu fast 2 mm.

Warum ist das von Bedeutung? Die Extraktion erfolgt immer an der Grenze zwischen Wasser und Kaffee, unabhängig davon, ob man Espresso oder Filterkaffee zubereitet. Größe und Oberfläche der Partikel spielen eine entscheidende Rolle bei der Extraktion. Um es einfach auszudrücken: je feiner das Pulver ist, desto mehr Oberfläche erhält es und somit ist auch der Extrakt stärker.

Leistung und Motor

Die Leistung einer Kaffeemühle hängt vom Motor und der Mahlscheibe ab. Der Motor treibt die Mahlscheibe über eine Welle an und ermöglicht es so, die gewünschte Menge Kaffeepulver zu produzieren. Bei harten Bohnen kann es sein, dass der Motor nicht das benötigte Drehmoment liefert und somit die Mühle blockiert. Forschungsergebnisse zeigen, dass bei feinem Mahlgrad (Türkisch, Espresso) eine niedrigere Drehgeschwindigkeit ein besseres Geschmacksergebnis liefert, als eine hohe. Währenddessen bevorzugen gröbere Mahlgrade (Filter) eine höhere Rotationsgeschwindigkeit, um Partikel in der Mühle nicht zu schädigen und Wärmeeintrag zu vermeiden. Einige Hersteller bieten sogar Mühlen mit variabler Drehgeschwindigkeit an.

Welcher Typ passt am besten zu dir?

Es gibt verschiedene Typen von Mühlen, die sich unterschiedlich gut für den jeweiligen Anwendungszweck eignen. Unabhängig davon, ob Sie nach einer Mühle für den professionellen Gebrauch oder einfach nur für die heimische Küche suchen, hier sind einige Tipps, wie Sie die richtige Art für Ihre Bedürfnisse finden können:

1. Entscheiden Sie zuerst, welchen Zweck Sie mit der Mühle erfüllen möchten. Wenn Sie beispielsweise professionelle Arbeit erledigen möchten, benötigen Sie eine hochwertige und robuste Mühle. Wenn es jedoch nur um einen gelegentlichen Gebrauch geht, kann man auf preisgünstigere Modelle zurückgreifen.

2. Überprüfen Sie die Qualitätsmerkmale der verschiedenen Modelle. Achten Sie darauf, dass alle Teile stabil sind und sauber verarbeitet sind. Ein weiteres Merkmal ist die Leistungsfähigkeit – je höher diese ist, desto besser kann die Mühle Ihre Erwartungen erfüllen.

3. Betrachten Sie auch andere Kriterien wie Größe und Gewicht der Mühle sowie ihr Design und ihr Aussehen.

4. Vergessen Sie nicht, den Preis zu berücksichtigen – viel Geld auszugeben heißt noch lange nicht, dass man etwas Besseres bekommt! Es gibt viele preisgünstige Mühlen auf dem Markt, die in Bezug auf Qualität und Funktion hervorragend sind. Stellen Sie sicher, dass Ihr Budget Ihnen den Kauf der bestmöglichen Mühle erlaubt!

Sobald Sie alle oben genannten Punkte überprüft haben und wissen welche Art von Mühle am besten zu Ihnen passt, können Sie beginnen zu recherchieren um herauszufinden wo man die beste Mühe erhalten kann. Dank des Internets kann man leicht Preise vergleichen und Reviews lesen – so findet man ganz leicht heraus wo man die beste Mühlenauswahl bekommt!

So entkalke ich einen Kaffeevollautomaten richtig!

Einleitung

In nahezu jeder Küche findet eine Kaffeemaschine ihr Zuhause. Noch vor ein paar Jahren gehörte die simple Filtermaschine zur Standardausrüstung. Ein Kaffeevollautomat, der nicht nur simplen Kaffee sondern auch italienische Kaffeespezialitäten herstellt, war etwas Besonderes. Ein solcher Automat war ein Statussymbol. Doch seitdem die Hightechautomaten auch das untere Preissegment erobert haben und ihre Anschaffung nicht mehr einen vierstelligen Betrag erfordert, ziehen sie nach und nach in mittelständische Haushalte ein. Wer gerne Kaffee trinkt, greift immer öfter zum Kaffeevollautomaten.

Doch ein Kaffeevollautomat erfordert auch eine besonders aufmerksame Reinigung. Muttis Empfehlung, die Filtermaschine doch einfach mit Essig zu entkalkten, sollte man tunlichst meiden – wenn man lange etwas von dem Hightech-Gerät haben möchte. Säuren jeglicher Art machen Dichtungen und Schläuche porös, so dass der Automat mit der Zeit ausläuft und nicht mehr korrekt arbeiten kann.

Warum sollte man einen Kaffeevollautomaten entkalken?

Die meisten Besitzer eines Kaffeevollautomaten verwenden für den Brühvorgang normales Leitungswasser. Da spricht auch nichts dagegen, doch sollte man wissen, dass mit jedem Einsatz von Leitungswasser Kalk in die Maschine gelangt. Der Kalkgehalt des Wassers variiert von Region zu Region. Den sogenannten Härtegrad des Wassers können Sie beim Wasserwerk Ihrer Region in Erfahrung bringen. Leiden Sie unter „hartem Wasser“ müssen Sie sich auf eine häufigere Entkalkung des Kaffeevollautomaten einstellen als bei „weichem Wasser“.

Kalkablagerungen im Kaffeevollautomaten können den Geschmack des Kaffees beeinflussen, zu Verstopfungen führen oder generell den Betrieb des Kaffeevollautomaten beeinträchtigen, es kann sogar zu Schäden in Inneren des Kaffeevollautomaten kommen und die Lebensdauer des Geräts erheblich beeinträchtigen.

Deshalb ist eine regelmäßige Entkalkung von entscheidender Wichtigkeit für ihren Kaffeevollautomaten.

Wie oft muss ich meinen Kaffeevollautomaten entkalken?

Die Faktoren, die die Häufigkeit der notwendigen Entkalkung beeinflussen, sind vielfältig und lassen sich nicht pauschal ermitteln.

Ein hoher Härtegrad des Wassers, der auf besonders viel Kalk im Trinkwasser hinweist, ist sicherlich ein entscheidender Faktor. Doch genauso wichtig ist es, die Anzahl der täglich gebrühten Tassen im Auge zu behalten.

Die meisten Kaffeevollautomaten haben einen internen Tassenzähler, der so eingestellt ist, dass er nach einer bestimmten Anzahl gebrühter Tassen einen Entkalkungsvorgang empfiehlt. Sie können darauf Einfluss nehmen, indem Sie den Härtegrad des Wassers im System des Kaffeevollautomaten hinterlegen. Je nach Einstellung empfiehlt der Kaffeevollautomat den Entkalkungsvorgang zu einem späteren Zeitpunkt. Wie genau die Einstellung des Härtegrads Ihrer Maschine funktioniert, entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung.

Hausmittel

In vielen Bereichen in der Küche sind Hausmittel eine sinnvolle Ergänzung zum täglichen Einsatz von Putzmitteln. Mit Zitronen- und Essigsäure lassen sich Kalkablagerungen gut entfernen. Das mag für Spüle und Töpfe gelten, aber nicht für die Reinigung eines Kaffeevollautomaten oder einer Filterkaffeemaschine.

Gerade beißende Säuren greifen Dichtungen und Leitungen eines Kaffeevollautomaten an, machen das Material porös und sorgen bei Anwendung über einen längeren Zeitraum für eine verminderte Lebensdauer.

Der richtige Entkalker

Wir empfehlen Ihnen daher für den Entkalkungsvorgang auf einen speziellen Premiumentkalker für Kaffeevollautomaten zurückzugreifen, die auch in Werkstatten vom Profi verwendet werden. Sie reinigen schonend, lösen vorsichtig Kalkrückstände und helfen mit ihren additiven Bestandteilen, die Lebensdauer des Kaffeevollautomaten maßgeblich zu verlängern. Auch wenn ein Premiumentkalker finanziell deutlicher zu Buche schlägt als die günstige Essigsäure aus dem Supermarkt, so ist dies die falsche Stelle, um zu sparen.

Weiterhin können Sie durch die Verwendung eines speziellen Quarzfilters die Verkalkung des Kaffeevollautomaten verhindern. Quarzfilter ziehen zwar den Kalk nicht vollständig aus dem Brühwasser, aber sie verringern deutlich den Gehalt des Kalks und tragen somit zur Verlängerung der Lebensdauer bei.

Verbesserung des Geschmacks

Ein geringer Kalkgehalt verbessert zudem den Geschmack des Kaffees. Quarzfilter ziehen bereits einen Teil des Kalks aus dem Brühwasser, doch ganz können sie die Verkalkung des Kaffeevollautomaten nicht verhindern. Eine regelmäßige Entkalkung ist daher von entscheidender Bedeutung für den Geschmack des Kaffees – aber auch für die Lebensdauer des Kaffeevollautomaten.

Zusammenfassung

Wer einen teuren Kaffeevollautomaten besitzt, sollte nicht bei der Reinigung sparen. Quarzfilter sollten unbedingt in den Wassertank eingesetzt werden, um den Kalkgehalt des Brühwassers zu verringern. Bei der regelmäßigen Entkalkung sollten Sie dann unbedingt auf einen speziellen Premiumentkalker für Kaffeevollautomaten zurückgreifen, der die Kalkablagerungen rückstandslos entfernt und zudem Dichtungen und Bauteile schont.

Eine Entkalkung verlängert nicht nur die Lebensdauer des Kaffeevollautomaten und verringert die möglichen Schäden, sondern verbessert auch maßgeblich den Geschmack des Kaffees.

Kaffeesatz – Abfall oder noch gut zu gebrauchen?

Jeden Tag wandern Unmengen von Kaffee-Cookies – so wird der Auswurf von Kaffeevollautomaten wegen seiner Form auch genannt – in den Müll, doch der kümmerliche Rest eines köstlichen Espressos ist noch gut zu gebrauchen, ob in Haushalt oder Garten, es gibt vielseitige Verwendungsmöglichkeiten. Wir haben hier eine Auswahl für euch zusammengestellt, die uns sinnvoll erscheint.

 

1. Zum Färben

Wer kennt das nicht? Schwarze Kleidung bleicht aus, das Schwarz erscheint nach mehrmaligem Waschen bleich, weniger kraftvoll trotz Verwendung von speziellen Waschmitteln für schwarze Kleidung. Zum Färben nehme man einfach 1-2 Cookies und übergiese sie nochmals mit heißen Wasser. Nicht trinken, aber dafür ordentlich verrühren, bis der Aufguss eine breiige Konsistenz hat.

Dann legt ihr eurer Kleidungsstück auf ein dunkles (!!!) Handtuch auf den Küchentisch, schön ausbreiten. Nehmt anschließend eine Waschbürste zur Hand, taucht diese in den breiigen Kaffeesatz und reibt damit eurer Kleidungsstück ein, von allen Seiten ordentlich bebürsten. Lasst das Kleidungsstück jetzt etwas trocknen und dann ab damit in die Waschmaschine und bei 30°C einmal durchwaschen. Ihr werdet sehen, das Ergebnis ist erstaunlich … schwarz.

Am besten funktioniert diese Methode bei Jeans – oder Cordstoffen.

2. Als Dünger

Kaffee enthält eine Menge Nährstoffe und sogar der Kaffeesatz ist noch voll davon. Stickstoff, Phosphor und Kalium können den Boden anreichern und den Pflanzen wertvoller Dünger sein. Lassen Sie dazu den Kaffeesatz abkühlen, zerbrüseln Sie ihn und mischen Sie ihn unter die Gartenerde. Oder geben Sie etwas Kaffeesatz in Ihr Gieswasser. Selbst stark verdünnt werden es Ihnen Ihre Pflanzen danken.

3. Als Lockmittel

Regenwürmer sind scheinbar Koffein-Junkies und lieben Kaffee. Dieser nützliche Gartenfreund wird durch die Verwendung von Kaffeesatz als natürlicher Zusatz zur Gartenerde angelockt und gräbt sich munter durch die Erde. Er lockert die Erde auf und reichert sie ebenfalls mit wertvollen Nährstoffen an.

4. Und natürlich als Schädingsbekämpfungsmittel

Verwenden Sie den Kaffeesatz im Boden, sparen Sie sich erstens teures Geld für chemische Schädlingsbekämpfungsmittel und tun Ihren Pflanzen gleichzeitig etwas Gutes. Schnecken und Ameisen mögen den Zusatz von Kaffee im Boden überhaupt nicht und bleiben so Ihrem Gemüsebett und anderen Feldfrüchten wie Erdbeeren fern.

Selbst lästige Wühlmäuse lassen sich mit Kaffeesatz vertreiben. Einfach etwas davon in die Erdlöcher der Tiere schütten und sie suchen das Weite.

5. Üble Gerüche

Kaffeesatz riecht nicht nur gut, sondern nimmt er sehr gerne andere Gerüche an. Wer also einmal kräftig riechenden Käse im Kühlschrank offen gelagert hat, kann etwas Kaffeesatz in einem Schüsselchen in den Kühlschrank stellen und wird am morgen mit einem geruchsneutralem Kühlschrank belohnt werden. Die Übertäter sollten Sie allerdings vorher fest verschlossen in eine Dose verpackt haben, sonst nützt auch gemahlener Kaffeesatz nichts.

Kaffeesatz bietet noch viele Verwendungsmöglichkeiten und ist eigentlich viel zu schade, um einfach kompostiert zu werden oder gar im Restmüll zu landen. Ob Sie ihn nun vielseitig im Garten einsetzen oder im Haushalt, bleibt Ihnen überlassen. Doch einfach entsorgen sollten Sie ihn nicht. Dafür wären die Kaffeebohnen viel zu schade.

Clean eating liegt voll im Trend!

In Zeiten gesunder Ernährung kommt man an Cleat Eating nicht vorbei. Der Begriff ist in aller Munde und scheint fast für alle Ernährungsformen herhalten zu müssen. Ob Foodblogger auf Instagramm oder Webseiten für Rezepte, jeder scheint sich mit Clean Eatung identifizieren zu wollen. Doch was genau bedeutet Clean Eating überhaupt? Dieser Beitrag soll euch ein Basiswissen vermitteln, damit ihr genau wisst, wovon geredet wird, wenn wieder einmal der Begriff „Clean Eating“ fällt.

Keine Zusatzstoffe!

Clean Eating setzt auf gesunde, natürlich gewachsene Lebensmittel. Jegliche verarbeiteten Lebensmittel sind zu vermeiden. Stoffe, die die Haltbarkeit über die natürliche Lebensdauer eines Lebensmittel hinaus verändern, sind zu vermeiden. Genauso Geschmacksverstärker, die keinen Nährwert haben, ja sogar schädlich sein können, sollte man bei diesem Konzept vermeiden und haben nichts zu suchen in Lebensmitteln.

Keine Pestizide!

Bessere Erträge bedeuten immer, dass auf den Einsatz von Pestiziden gesetzt wird. Beim Clean Eating verzichtet man auf die Zuführung solcher Lebensmittel. Sie können den menschlichen Körper schädigen. Gespritzte oder mit Pestiziden groß gewordene Pflanzen stehen nicht auf dem Speiseplan dieses Ernährungskonzepts.
Auf dem Speiseplan stehen ausschließlich Lebensmittel aus biologischem Anbau.

Unverarbeitet!

Beim Kochen gehen Nährstoffe verloren. Das weiß schon jedes Kind. Beim Clean Eating wird angestrebt, Lebensmittel möglichst unverarbeitet zu genießen. Trotzdem ist das Erwärmen erlaubt, aber die Nahrung soll eben nicht bis zur Unkenntlichkeit verkocht werden. Stattdessen sollte sie im unverarbeiteten, rohen Zustand genossen werden.
Einzige erlaubte Verarbeitung ist das Entsaften. Möglichst mit einem Slowjuicer, der die Lebensmittel schonend verarbeitet.

Verzicht auf Mehl und Zucker

Zucker ist wohl der Zusatzstoff, der für die meisten Wohlstandserkrankungen verantwortlich gemacht werden kann. Beim Clean Eating wird daher der Verzehr von industriell hergestelltem Zucker verzichtet. Natürlicher Zucker ist selbstverständlich erlaubt. Doch statt schädlichem Kristallzucker soll auf natürliche Süßungsmittel wie Honig, Kokosblütenzucker oder Datteln zurückgegriffen werden.
Weißmehl ist genauso zu meiden. Generell sollte Mehl durch seine Vollkorn-Alternativen ersetzt werden. Doch wer Clean Eating in seiner Gänze betreiben möchte, sollte auch auf Vollkorn-Mehl verzichten und stattdessen zu Buchweizen, Mandeln und andere Nussalternativen greifen.

Es gibt noch weitere Grundsätze, die allerdings den Rahmen sprengen würden und in einem späteren Artikel folgen werden.

 

Wissenswertes zu Siebträger-Espressomaschinen

Wissenswertes zu Siebträger Espressomaschinen

Siebträgermaschinen sind halbautomatische Espressomaschinen: Das Pulver muss vorher gemahlen und in einem Siebträger gefüllt werden. Die Erhitzung des Wasser und die Erzeugung des Drucks erfolgen – außer bei Handhebelmaschinen – automatisch. Der Vorteil einer automatischen Druckerzeugung ist, dass der Druck bei jedem Brühvorgang konstant ist.

Bei Siebträger Espressomaschinen können die Feinheit und die Menge des Kaffeepulvers, die Stärke der Kompression und die Brühdauer beeinflusst werden. Darin liegt der große Vorteil dieser Geräte.

Einkreis-Siebträgermaschinen

Lelit Pl41EM Einkreis-Espressomaschine Siebträger Einkreis bedeutet, dass die Maschine nur über einen Wasserkreislauf sowohl für heißes Wasser als auch für Dampf verfügt. Eine gleichzeitige Entnahme von Heiß-Wasser für Espresso und Dampf für die Milchschaumzubereitung ist bei diesen Siebträgermaschinen nicht möglich. Für die Dampfentnahme und die Zubereitung von Espresso sind unterschiedliche Temperaturen notwendig, sodass kleinere Wartezeiten zwischen beiden Vorgängen in Kauf genommen werden müssen. Nach der Dampfentnahme muss der Kessel wieder entlüftet werden.

Im Vergleich zu Zweikreis-Siebträgermaschinen sind diese Modelle allerdings in der Regel kompakter, kostengünstiger und benötigen weniger Zeit zum Aufheizen. Geeignet sind Einkreis-Siebträgermaschinen besonders für all diejenigen, die hauptsächlich Espresso genießen wollen.

Wir empfehlen: Acopino VeneziaLelit PL41EM, Lelit PL41LEM, Acopino Torino

 Zweikreis-Siebträgermaschinen Acopino Messina Siebträger Espressomaschine

Bei diesen Siebträgermaschinen sind zwei getrennte Wasserkreisläufe für heißes Wasser und Dampf vorhanden, sodass eine gleichzeitige Entnahme möglich ist. Zweikreis-Siebträgermaschinen sind für all diejenigen zu empfehlen, die oft Milchschaumgetränke zubereiten. Allerdings sind Zweikreis-Siebträgermaschinen meist teurer und benötigen länger zum Aufheizen. Wir empfehlen: Acopino Messina, Lelit PL62, Isomac KIALa Pavoni Cellini Premium CEM 

Handhebelmaschinen

La Pavoni Handhebel Espressomaschine Expo 2015Auch bei den Siebträgermaschinen mit Handhebel wird das Wasser elektrisch in einem Boiler erhitzt. Der für die Zubereitung des Espressos notwendige Druck wird bei diesen Maschinen aber nicht mit einer elektrischen Pumpe erzeugt, sondern mit Muskelkraft über einen Handhebel. Den richtigen Druck manuell zu erzeugen, erfordert etwas Übung. Die italienische Firma La Pavoni hat beispielsweise mit der La Pavoni Europiccola und der La Pavoni Professional zwei hochwertige und schicke Handhebelmaschinen im Angebot.

KaffeemühlenKaffeemühle Espressomühle Lelit PL44MM

Bei der Espressozubereitung mit einer Siebträger-Espressomaschine oder einer Handhebel-Espressomaschine kommt es besonders auf den Mahlgrad des Kaffeemehls an. Um den Mahlgrad optimal auf die Espressomaschine einstellen zu können, empfehlen wir Ihnen die Anschaffung einer Kaffeemühle mit stufenloser Einstellung des Mahlgrads. Besonders geeignet für die Herstellung eines Espresso mit hervorragender Crema sind die Kaffeemühlen von Lelit.
Für die Lelit PL44MM können wir eine absolute Kauf-Empfehlung aussprechen.